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BIWAQ

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BILDUNG, WIRTSCHAFT, ARBEIT IM QUARTIER (BIWAQ)

ESF-Bundesprogramm

Das ESF-Bundesprogramm „Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier (BIWAQ)“ verbessert die Chancen von Bewohnerinnen und Bewohnern in benachteiligten Stadtteilen. Übergeordnetes Ziel des Programms ist die Förderung von Projekten zur Integration in Arbeit und zur Stärkung der lokalen Ökonomie.

Als Partnerprogramm des Städtebauförderprogramms „Soziale Stadt“ verknüpft BIWAQ lokale Bildungs-, Wirtschafts- und Arbeitsmarktprojekte auf Quartiersebene mit städtebaulichen Maßnahmen. Im Vordergrund steht dabei die enge Kooperation mit den Partnern vor Ort – zum Beispiel dem Quartiersmanagement, lokalen Vereinen oder Akteuren der Wirtschaftsförderung.

Weitere Informationen zum ESF-Bundesprogram BIWAQ erhalten Sie unter folgendem Link:
www.biwaq.de.

Entsprechende Vorhaben werden aus dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union und aus Mitteln des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung gefördert.

Der Europäische Sozialfonds ist das zentrale arbeitsmarktpolitische Förderinstrument der
Europäischen Union. Er leistet einen Beitrag zur Entwicklung der Beschäftigung durch Förderung
der Beschäftigungsfähigkeit, des Unternehmergeistes, der Anpassungsfähigkeit sowie der
Chancengleichheit und der Investition in die Humanressourcen.

 


DAS PROJEKT „ARBEITsPLATTE“

Das Projekt ARBEITsPLATTE (2015-2018) war ein gemeinsames Vorhaben der Stadt Halle (Saale), der AWO SPI GmbH, der Freiwilligen-Agentur Halle-Saalkreis e.V. und des Halle-Neustadt-Vereins, welches den Stadtteil Halle-Neustadt und seine Bewohnerinnen und Bewohner unterstützte.

Ziel von ARBEITsPLATTE war es, Alleinerziehende, Migranten und Erwachsene ohne Ausbildung (Spätstarter) auf ihrem Bildungsweg (Schulabschluss, Lehre, Weiterbildung) zu begleiten und in eine existenzsichernde Arbeit zu vermitteln. Im Zentrum unseres Projektes standen die gemeinsame Suche nach eigenen Fähigkeiten und die persönliche Fortbildung.

Teilnehmende wurden beim Ausbau ihrer Stärken gestützt, erhielten Einblick in verschiedene Berufsfelder, fanden Kontakt zu Unternehmen vor Ort, konnten praktische Erfahrungen sammeln und hatten dabei stets eine helfende Hand an ihrer Seite.

Fortführung und Erweiterung des Projektes als #Hotspot ARBEITsPLATTE (2019-2022)

Aufgrund der sehr guten Erfahrungen und Ergebnisse des Projektes ARBEITsPLATTE führen wir unser Angebot nicht nur fort, sondern haben es noch erweitert. Unter anderem bieten wir nun auch das Training von online-Kompetenzen, einen Kommunikations- sowie Sprachkurs an. Zudem sind wir mit einem zweiten Standort in Halle-Silberhöhe direkt im Stadtquartier vertreten.

Das Projekt bleibt weiterhin ein gemeinsames Vorhaben der Stadt Halle (Saale), der AWO SPI GmbH, der Freiwilligen-Agentur Halle-Saalkreis e.V. und des Halle-Neustadt-Vereins.

ORIENTIEREN, PROBIEREN, QUALIFIZIEREN – mit #Hotspot ARBEITsPLATTE!

In Kooperation mit: 


SEHENSWERT…

Das Programm „Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier (BIWAQ) fördert Projekte zur Integration in Arbeit und zur Stärkung der lokalen Ökonomie.Neben unserem Projekt gibt es noch viele weitere Projekte. Vier davon möchten wir Ihnen hier vorstellen.

 

ErFolG: Erwerbsintegration. Fortbildung. lokaler Gewinn in Nürnberg

In diesem Projekt sollen vor allem langzeitarbeitslose Menschen sowie arbeitslose Menschen mit Migrationshintergrund nachhaltig in Beschäftigung integriert werden. Das Projekt bietet praxisnahe Basisqualifizierungen in den Bereichen Alltagshelfer/innen, Grünhelfer/innen und Sanierungshelfer/innen sowie Förderung und Aktivitäten zur Stärkung der individuellen Netzwerke. Zum Ende des Förderzeitraums soll ein Seniorenstützpunkt eingerichtet werden.

 

Engagiert im Quartier: Erfolgreich in Arbeit und Beruf in Darmstadt

Die Zielgruppe des Projektes sind insbesondere Frauen, Alleinerziehende und Migranten, die anhand eines umfassenden, integrierten und gebietsbezogenen Ansatzes in Beschäftigung gebracht werden sollen. Durch verschiedene Praktika, Bewerbungstrainings und individuelle Unterstützung werden die Teilnehmenden dabei unterstützt, in Arbeit zu kommen. Zudem betreibt das Projekt diverse Anlaufstellen für die Bewohner in den beiden Soziale-Stadt-Gebieten.

 

Suhl integriert

Das Projekt unterstützt hilfsbedürftige (Langzeit-)Arbeitslose bei der Reintegration in die Arbeitswelt. Besondere Zielgruppen sind Menschen mit Migrationsbiografie und Schutzsuchende. Teilnehmende können sich in einer Holzwerkstatt, in der Außenbereichspflege oder im kaufmännischen Bereich qualifizieren. Die Aktivitäten tragen zudem alle zur Aufwertung des Stadtteils bei. Auch Beratungen und Einzelcoachings werden angeboten.

 

BIBA: Belmer Initiative für Bildung und Arbeit

Das Projekt möchte langzeitarbeitslose Bewohnerinnen und Bewohner wieder mit der lokalen Wirtschaft zusammenbringen. Die Menschen können sich beraten lassen, um ihre Beschäftigungsfähigkeit weiterzuentwickeln, und werden beim Übergang in Beschäftigung begleitet. Insbesondere Frauen mit Migrationsbiografie sollen so ihr Selbsthilfepotenzial erhöhen. Weitere Ziele sind die Stabilisierung lokaler Unternehmen und die Verbesserung des Quartiersimages mit stadtteilbezogenen Aktivitäten.